FORUM Regie 2006

Interpretationssache 06

Allzu oft sind die Grenzen der Landessprachen die Grenzen der Literatur. In der Interpretationssache 06 ging es um Entgrenzung – jungen AutorInnen neue kulturelle Räume zu öffnen. Auf diesem jungen, internationalen Literaturfest wurden sechs junge AutorInnen aus Finnland, Bulgarien, Rumänien, den Niederlanden, Serbien und Weißrussland vorgestellt. Die Beiträge verdeutlichen, wie die junge Generation aus verschiedenen kulturellen Räumen mit Diktatur, Wendesituationen – politisch wie privat – Arbeitslosigkeit, sich wandelnden Beziehungsstrukturen sowie der eigenen Identitätssuche umgeht.

AutorInnen:

Judith de Rijke (Niederlande): Pens
Andrei Kureichik (Weißrussland): The Sky
Youriy Datchev (Bulgarien): Hundepension
Stefan Peca (Rumänien): Romania 21
Ana Lasic (Serbien): Nowhere for now – Traumstück
Gerhild Steinbuch
Alexander Sitzmann
Bernhard Studlar
Ewald Palmetshofer
Johannes Schrettle

KollaborateurInnen aus der Bildenden Kunst: Ernst Logar, Christian Eisenberger, René Stessl und David Kleinl
RegiekollaborateurInnen: Dieter Boyer, Ursula Strauss und Manfred Weissensteiner

Gesamtleitung: Edith Draxl

Eine Koproduktion mit dem Theaterland Steiermark, dem Bildungshaus Schloss Retzhof, dem Schauspielhaus Graz, dem Writernet und dem EU Projekt Janus.

Sondernummer Lichtungen: Alle Texte der Interpretationssache 06 erschienen in der Sondernummer der Lichtungen.

 

Fringe Lesung

Jeder, der möchte, ist eingeladen, seinen Text zu präsentieren.

Eine Koproduktion mit dem Theaterland Steiermark.

 

Writing Acts

Intermedialität als Kollaboration verstanden, führt zur Begegnung der Genres, zu Produkten neuer Qualität. Damit verbinden sich in Hinblick auf die klassischen AutorInnen einige Fragen: Worin besteht in diesem Prozess die Rolle des Autors? Ist tatsächlich jeder sein eigener Autor, was bedeutet gemeinsame Autorenschaft und welche Rolle hat der Text in der Intermedialität?

Beiträge:

Claudia Bosse / Robert Wölfl:
YAMO YAMO wer ist denn dieses verdammte Ich?
Ein performativer Dialog zu Fragen des Theaters, des Schreibens, künstlerischer Produktion und des politischen Selbstverständnisses.

Monika Rinck / Alexander Schellow / David Weber-Krebs:
Sie werden geliebt. Eine Theaterminiatur.

EMT / John Birke:
Vier Stimmen

LIGNA / Bernadette Schiefer:
Love is in the Air (I don’t know what love is)
Künstlerische Leitung: Edith Draxl/Haiko Pfost

 

Kokkola

In Kokkola, wo man Kälte und Dunkelheit lebt, verwandelt sich eine Frau in einen Seehund und wahre Liebe wird bewiesen, indem man sich schlagen lässt. Szenische Lesung des Stücks von Lea Klemola.
Künstlerische Leitung: Dieter Boyer.

Eine Koproduktion mit dem Literaturhaus Graz.

 

Beiträge zum internationalen Theatertreffen in Helsinki

uniT beteiligte sich mit übersetzten Texten von Johannes Schrettle, Gerhild Steinbuch, Bernhard Studlar und Ewald Palmetshofer an diesem Treffen.

 

 

 

 

 

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