Das GRAZER WORTLABOR

Das GRAZER WORTLABOR, koordiniert von Katerina Langjahr-Cerna, besteht seit April 2017 und versteht sich als multilinguale und internationale Gruppe, die in zweiwöchigen Treffen die Wortgrenzen auslotet: Zum einen im Besprechen der individuell enstandenen und entstehenden Texte, zum andern im Abklopfen der Übersetzungen, die zum Großteil von den Autor*innen selbst vorgenommen werden.

Unsere Arbeistssprache ist Deutsch, es wird in Persisch, Arabisch, Tschechisch und Deutsch geschrieben und gedacht. Immer wird auch eine Brücke geschlagen zur bildenden Kunst – bildende Künstler*innen als Teil des Kollektivs fertigen Skizzen, Entwürfe, Bilder an oder teilen ihre bildhaften, bildnerischen Ideen zu Texten.

Der Hauptfokus des WORTLABORs ist es, eine kultur- und sprachübergreifende Brücke zu schlagen, der literarische Text dient hierzu als Medium. Eine weitere Zielsetzung ist die gegenseitige Inspiration und eine so entstehende Intertextualität, die durchaus interdisziplinär verstanden wird: So sollen Texte von Kolleg*innen zu eigenen Texten inspirieren, Wörter durch Texte hindurch geistern und nicht zuletzt Werke anderer Disziplinen zu den jeweiligen Texten entstehen.

Aktuelle Mitglieder:

Nava Ebrahimi (Iran/Deutschland)
Claudia Schmitz-Esser (Österreich)
Abelina Holzer (Österreich)
Omar Khir Alanam (Syrien)
Asiyeh Panahi (Iran/Afghanistan)
Niko Heufler (Österreich)
Edyta Wolska (Polen)
Tammam Jamoul (Syrien)
Julia Lacina (Deutschland)
Theresia Bachmeier (Deutschland)
Katerina Cerna (Tschechien/Österreich)
u. a.

Die Texte, so unterschiedlich sie in ihren Formen sind und so unterschiedlich ihre Stimmen und Sprachen – die Inhalte unterscheiden sich letzte Endes gar nicht so sehr: Es geht um Liebe und Krieg, um das Individuum, Suche und Verlust von Identität, Verlust und Trauer.

Anmeldung und Termine hier.